Lead Yourself – Mein Weg zum Traumjob

Lead Yourself: Mein Weg zum Traumjob

Darüber, wie ich meinen Weg gegangen bin, um Vollzeit als Life + Business Coach zu arbeiten und so mein 100% happy life selbst erschaffen habe.

 

Oft werde ich gefragt, wie ich eigentlich „Coach“ geworden bin. Heute teile ich mit dir, welchen Weg ich gegangen bin, um hauptberuflich als Life + Business Coach zu arbeiten und damit meinen Traumjob zu machen. Ich arbeite mit Menschen an ihrer beruflichen wie auch privaten Lebenswegen, denn mir ist es wichtig, den Menschen ganzheitlich zu betrachten. Wie Götz Werner einmal gesagt hat: Auch Arbeitszeit ist Lebenszeit. Positive Veränderungen sind dabei mein Thema – sei es im beruflichen oder im privaten Kontext. Daher beruht meine Arbeit als Coach auch auf den Säulen der Positiven Psychologie. Die geht nämlich davon aus, dass jeder Mensch einzigartige Stärken in sich trägt und aufblüht, sobald er diese auslebt.

Ich bestärke dich darin, deine eigenen Stärken zu finden und zu nutzen, um deinen eigenen Weg zu gehen. Ich freue mich, wenn dir mein Weg dabei als Inspiration dient: Als Inspiration dafür, dass alles möglich ist, wenn du dich traust, du selbst zu sein und DEINEN Plan vom Glück zu machen. 😉

Nach 8 Jahren Marketing die Frage: Wie werde ich eine „gute“ Chefin?

Als BWL-Absolventin an der Berufsakademie in Mannheim habe ich nach dem Studium 8 Jahre im Marketing gearbeitet: Von Verkaufsförderung über Handelsmarketing bis hin zu Produktmanagement habe ich in zwei verschiedenen Unternehmen viel gesehen und gelernt. Nach diesen 8 Jahren stellte ich mir die Frage, wie es beruflich weitergehen darf. Die klassische Führungslaufbahn war für mich zu diesem Zeitpunkt mit großen Fragezeichen behaftet. Ich stellte mir Fragen wie: „Wie werde ich eine gute Chefin?“ und „Was macht einen guten Chef überhaupt aus?“ Man hat ja selbst schon so seine Erfahrungen gemacht mit Chefs und das brachte mich ins Grübeln: In meinem Leben möchte ich nicht an anderen rummeckern, obwohl ich es selbst vielleicht gar nicht besser kann.

 

Psychologische Fachliteratur? Bitte mehr davon!

Mehr und mehr interessierte ich mich dafür, wie Menschen ticken und warum sie so handeln, wie sie es tun – sei es der Chef oder der Mitarbeiter. Und wie immer bei Hobby-Psychologen stellte ich mir diese Fragen nicht nur im beruflichen Umfeld, sondern auch privat. 😉 Zum ersten Mal keimte in mir der Gedanke auf, diese Frage erst einmal aus wissenschaftlicher Sicht zu beleuchten und habe mein erstes Psychologie Buch gelesen. Ein Einsteiger-Buch. Das ging so schnell, dass ich dieses Gefühl hatte von: „Bitte mehr davon. Danke.“

So reifte die Entscheidung, die Führungskarriere hinten anzustellen und stattdessen noch einmal ernsthaft studieren zu gehen: Dieses Mal, um Menschen besser verstehen zu können und mich mit den Themen zu befassen, die mich 100% interessieren. Denn Achtung, kleiner Lead Yourself Tipp an dieser Stelle:

DO WHAT YOU LOVE

Gedacht, geplant, gemacht – der Intuition ruhig mal vertrauen!

Einige Wochen später bewarb mich an der SRH Riedlingen (heute „Mobile University“) für den Master Studiengang „Wirtschaftspsychologie, Leadership & Management, um nebenberuflich für 3 Jahre meinen Abschluss zu machen. Ich empfehle dir ganz klar, deiner Intuition in solchen Fällen zu vertrauen. Ich habe mir drei Hochschulen angeschaut, aber nicht 15 verschiedene Studiengänge miteinander verglichen. Ich habe mir Infomaterial bestellt, bin hin, hab über Facebook mit Leuten gechattet, die gerade an der SRH studieren und habe vor allem meinem Bauchgefühl vertraut. 😉

Im Aufnahmegespräch stand dann die Frage im Raum, ob ich die Fachrichtung „Markt- und Werbepsychologie“ vertiefen wollen würde oder doch lieber „Arbeits- und Organisationspsychologie“. Meine Antwort überraschte den damaligen Fachbereichsleiter, da er aufgrund meines Lebenslaufs fest davon ausgegangen war, dass ich meiner Liebe zum Marketing treu bleibe. Stattdessen antwortet ich: „Ganz klar Arbeits- und Organisationspsychologie, denn ich möchte nun die Richtung wechseln und mich mehr dem Mensch als dem Produkt zuwenden.“ Für mich galt damals wie heute das Motto:

CHANGE = CHANCE

Die arbeitsintensivsten Jahre meines Lebens

Die 3 Jahre an der SRH vergingen schnell, waren aber auch die arbeitsintensivsten Jahre meines Lebens. Bis jetzt. 😉 Das Pensum war sportlich, weshalb die SRH auch ermöglicht, das Studium über 6 Jahre zu strecken – also die Inhalte eines Semesters in einem Jahr statt einem Halbjahr zu erlernen. Für mich als Ungeduldsperson Nr. 1 und mit einem unbändigen Wissensdurst ausgestattet war das keine Option. Pro Semester gab es 3 Präsenz-Veranstaltungen an der SRH in Heidelberg. Den Rest des Stoffs hat man sich in Selbststudium und einigen wenigen Online-Vorlesungen angeeignet. Das Studium war sicherlich die beste Schule für eine Selbstständigkeit, denn auch wenn die Inhalte vorgegeben waren und es Studienbriefe zu jedem Fachbereich gab, musste man sich selbst organisieren und die eigene Lern- und Arbeitsstruktur finden. Sowohl was das Schreiben von Hausarbeiten und Forschungsarbeiten anging wie auch das Absolvieren der Klausuren am Semesterende. Aus dieser Zeit kommt meine Liebe zur Selbstorganisation und der richtigen Ausstattung, die das Arbeiten erleichtert. Denn:

GUTE ORGANISATION IST DIE HALBE MIETE, MINDESTENS.

Den Menschen in den Mittelpunkt des Arbeitens rücken

Der Abschluss des Master-Studiums war gleichzeitig der Auftakt für eine wesentliche Veränderung, die sich bis heute auf meinen Lebensweg auswirkt: Für mich stand von diesem Moment an fest, dass ich den Menschen in den Mittelpunkt meines Arbeitens rücke. Kaum hatte ich das entschieden, zog ich schon die Veränderungen an ohne überhaupt mit jemandem zu reden: Ich hatte während des Studiums viel zu den Themen Unternehmenskultur, Mitarbeiterbindung und Positive Psychologie in meiner damaligen Firma geforscht, weshalb man mir die Chance bot, als Stabsstelle der Geschäftsleitung übergeordnete Themengebiete zu bearbeiten. Das Thema Nachhaltigkeit begleitet mich in den folgenden 3 Jahren genauso wie die Themen Organisationskultur und Veränderungsmanagement. Ich fühlte mich in dieser Zeit zu 100% in meinem Traumjob angekommen und wusste, dass sich für mich die harte Arbeit meines nebenberuflichen Studiums absolut ausgezahlt hat und ich jetzt den Lohn für all die Mühen bekomme. Ein wichtiges Learning für das restliche Leben:

IT MAY NOT BE EASY, BUT IT’S WORTH IT.

Die Wirksamkeit über die Unternehmensgrenzen ausdehnen

Doch ein Gedanke blieb: Die Wirksamkeit meiner Arbeit auszudehnen über die Unternehmensgrenzen hinaus. Positive Veränderung wie ich sie in der Positiven Psychologie gefunden hatte für Menschen anzustoßen – auch außerhalb meines Schaffenskreises im Unternehmen. Ich startete eine Ausbildung in der Krisenintervention, die mich bis heute als Ehrenamt begleitet und wieder einen großen Veränderungsprozess in Gang setze. Menschen in den tiefsten Krisen beizustehen und für den Funken Stabilität zu sorgen, der sie handlungsfähig bleiben lässt, erfüllt mich zutiefst. Die Ausbildung in der Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV) beim Malteser Hilfsdienst dauerte fast 2 Jahre und wurde über die gesamte Zeit hinweg von Hospitationen begleitet, um langsam aber sicher in die Aufgabe als Kriseninterventionshelfer und Fachkraft in der Einsatzkräfte Nachsorge hineinzuwachsen. Seither bin ich oft mit dem Tod konfrontiert und fühle, dass es umso wichtiger ist, zu leben.

WIR ALLE HABEN ZWEI LEBEN: DAS ZWEITE BEGINNT, WENN WIR REALISIEREN, DASS WIR NUR EIN LEBEN HABEN.

Wegweisende Ratschläge meines Mentors

Von hier aus war der Schritt nicht mehr weit, dass ich mir die entscheidende Frage stellte: Warum mache ich das nur im Ehrenamt? Menschen zu unterstützen. Warum nicht alle Energie bündeln und meinen Hauptberuf neu ausrichten? Zu dieser Zeit traf ich einen meiner Mentoren, der als Wirtschaftspsychologe in seiner eigenen Unternehmensberatungsgesellschaft arbeitet. Als mein damaliger Coach gab er mir den entscheidenden Hinweis,  eine Coaching Ausbildung draufzusatteln, um mit Menschen an ihren persönlichen Veränderungsprozessen zu arbeiten. JAAAA, ein lautes Ja hörte ich innerlich – denn das war es, was ich wollte. 🙂 Er gab mir die Chance, für sein Unternehmen als Berater und Coach tätig zu werden, allerdings in kompletter Eigenverantwortung. Er sagte mir, dass ich für mich selbst eintreten müsse und lernen müsse, auf mich zu vertrauen.

BELIEVE YOU CAN AND YOU ARE HALFWAY THERE.

Eine Coaching Ausbildung, die den Menschen ganzheitlich betrachtet

Wieder machte ich mich auf die Suche. Dieses Mal nach einer Coaching Ausbildung, die meinen Vorstellungen und meinem Menschenbild entsprach. Nach der Betrachtung einiger Ausbildungen im Bereich „Business Coaching“ kam bei mir der Verdacht auf, dass ich damit wieder einen sehr engen Fokus setze, wenn ich den Weg gehe, mich nur auf den Mensch innerhalb eines Unternehmens oder im beruflichen Kontext zu konzentrieren. So stieß ich irgendwann auf die Life & Business Coaching Academy in Frankfurt, deren Ausbildung klar darauf abstellt, dass das berufliche Leben vom restlichen Leben nicht abgekoppelt zu betrachten ist. Eine Veränderung im Beruf ist eine Lebensveränderung – mal mehr, mal weniger groß. Andersrum kann eine Lebensveränderung auch dazu führen, dass Menschen ihre beruflichen Wege überdenken – sei es formal oder inhaltlich. Diese Sätze gelesen und die Worte von dm-Gründer Götz Werner im Ohr „Arbeitszeit ist auch Lebenszeit“, wusste ich, dass dieser Ansatz meiner Philosophie entspricht.

ARBEITSZEIT IST LEBENSZEIT

Die Ausbildung als Life + Business Coach als Schlüssel

Die Inhalte der 13-monatigen Coaching Ausbildung streckten sich über 8 Module mit 200  Präsenz- Unterrichtsstunden plus 120  weiterer Stunden in Form von Gruppentreffen, Übungen und Lernsessions. 60 Stunden eigene Coachings musste jeder von uns am Ende der Ausbildung vorweisen sowie 20 Stunden Coaching, das wir selbst erhielten. Eine Mischung, die einzigartig in Deutschland ist und und ein IHK Zertifikat hat. Das Selbsterleben der Coachings ist ein wichtiger Bestandteil, um die Wirkung nachzuvollziehen. Genauso wichtig und aus meiner Sicht ausschlaggebend für die hohe Qualität der Ausbildung ist die eigene Tätigkeit als Coach, die begleitet im Rahmen der Ausbildung startet. Die beiden Lehrcoaches haben uns mit allem ausgestattet, was wir als angehende Coaches brauchten: Von dem Aufbau einer Coaching Sitzung inkl. Auftragsklärung und Ablauf über Beziehungs- und Wahrnehmungskompetenz bis hin zur fachlichen Methodenkompetenz. Gastdozenten vermittelten erweiterte Methodenkompetenz und haben uns einen Einblick gegeben in ihr Arbeiten als Experte ihres Fachbereichs, darunter z.B. Stimm- und Körpersprache Training, systemisches Aufstellen und Verhaltenstherapie.

DU WIRST ZU DEM, WAS DU DENKST.

Ein fließender Übergang zum eigenen Arbeiten als Coach

Die Ausbildung bot mir nicht nur eine erstklassige Qualifikation als Coach nach den strengen Richtlinien der International Coaching Federation (ICF), sondern hat mit der Praxiskomponente den Ausschlag gegeben, meine Anstellung aufzugeben und hauptberuflich als Coach zu arbeiten. Das interaktive Coaching in den Modulen mit den Teilnehmern und später auch mit externen Probanden unter Supervision der Lehrcoaches war ein Fokus der Ausbildung. Einmal angefangen mit dem „Live-Coachen“ konnte ich nicht genug davon bekommen. Sicherlich war ich positiv vorgeprägt: Einmal durch meine Erfahrung in der Krisenintervention und zum anderen da ich selbst bereits mit verschiedenen Coaches sowohl im Business Kontext wie auch im privaten Umfeld gearbeitet hatte. Ich war mir nie zu schade, andere Menschen um Hilfe zu bitten bei meiner persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung und habe von allen auch immer etwas gelernt.

NEVER STOP LEARNING, BECAUSE LIFE NEVER STOPS TEACHING.

Positive Leadership: Mit den eigenen Stärken zu Spitzenleistung

Nach der Coaching Ausbildung habe ich einfach weitergemacht. Den Selbstzweifeln habe ich damit gar keinen Raum gegeben. Ich hatte den Drang weiter Erfahrung zu sammeln und Menschen aus meinem Coaching kommen zu sehen, die ihr Leben und / oder ihren Beruf positiv verändern. Schnell war ich also wieder bei der Positiven Psychologie aus meinem Psychologie Studium und entschied mich bei Dr. Markus Ebner meine PERMA-Lead Zertifizierung zu machen. Eigentlich auf der Suche nach einem Fundament für meine Arbeit als Business Coach fiel mir während der Workshops folgendes auf: Die Prinzipien der positiven Führung lassen sich nicht nur auf Mitarbeiterführung anwenden, sondern sind für jeden Menschen wichtig im Hinblick auf die eigene Lebensführung. Jeder kann seine eigenen Stärken dazu nutzen, sich selbst zu einem glücklichen Leben zu führen.

LEAD YOURSELF: MACH DIR DEINEN PLAN VOM GLÜCK.

Positive Veränderungen – bei mir und anderen

Auf diesen Prinzipien beruht seither meine Arbeit – sowohl als Business Coach in der Arbeit mit Unternehmen und Führungskräften, die die Stärken ihrer Mitarbeiter stärken möchten, um so erfolgreich zu sein. Als auch als Life Coach in der Arbeit mit Menschen, die ihr Leben aus eigener Kraft positiv verändern möchten. Neben Einzel-Coaching biete ich mit meiner Freundin Sandra unser Coaching Programm an und wundervolle selbst designte und nachhaltige Produkte zur Selbstorganisation an, so dass jeder Mensch die Prinzipien der Positiven Psychologie für sich nutzen kann.  Wir möchten dich daran teilhaben lassen und diese Nachricht verbreiten: DU führst DICH zu deinen schönsten Zielen. Und ja, es ist leichter als du denkst. 😉

Seither fühle ich mich wieder 100% angekommen. Ich liebe meinen Job. Jeden Tag. Und ich gehe gerne meiner Arbeit nach. Ich liebe es, positive Veränderungen anzustoßen und diese selbst mitzuerleben. Für mein Leben gesprochen kann ich sagen, dass ich mich erfolgreich immer wieder zu einem glücklichen Leben geführt habe und meinen persönlichen Plan vom Glück jeden Tag auf’s Neue lebe.

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Für dich soll auch jeder Tag zum Lieblingstag werden? Du möchtest deinen Traum leben – beruflich wie auch privat? Dann warte nicht mehr, sondern starte jetzt DEINEN Plan vom Glück. In unserem Workshop lernst du, wie du dich selbst dorthin führst: Auf Basis der Positiven Psychologie vermitteln wir dir wirksame Tools, wie du deine Stärken findest und sie dafür einsetzt, dein berufliches und privates Happy Life zu leben. Ab Januar 2018 startet wieder unser Coaching Programm, mit dem du schon in kurzer Zeit die Grundlagen für deinen Neustart legst. Wir freuen uns darauf, dich dabei zu haben.

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2 Comments
  • Kathy | Villa Kunterbunt- Deluxe
    Posted at 08:55h, 08 Dezember Antworten

    Ganz toller Artikel, der den Weg eines Coaches nochmal individuell aufzeigt und Danke das du ihn geteilt hast. ?

    • Christina
      Posted at 11:14h, 08 Dezember Antworten

      Liebe Kathy, vielen Dank dafür. 🙂 In der Tat geht jeder einen anderen Weg. Das wichtigste ist: Man kann alles erreichen, wenn man weiß, wohin man will. Der Weg findet sich dann. 🙂

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